08.08.2017 | Politik, Top-News

VW Autofriedhof – DieselGate



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Ein kleiner unterschied zwischen dem Dieselskandal in Deutschland und den USA

Nachdem Dieselskandal hat der VW Konzern einen Gewinn nach Steuern von 5,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die VW Vorstände erhielten Zuwendungen von über 59 Millionen Euro. Der Daimler Konzern erwirtschaftet pro Quartal ca. 4 Milliarden Euro. Doch was passiert nach Aufdeckung des Dieselskandals. Wir haben die Reaktion der Deutschen Regierung mit Maßnahmen in den USA verglichen.

 

Was passiert in Deutschland?

In Deutschland kam es zu einem verpflichtenden Rückruf aller betroffenen Fahrzeuge. Diese bekommen dann Softwareupdate, welches den Konzern ca. 60€ kostet. Nach diesem Update halten die Fahrzeuge im normalen Straßenbetrieb weiterhin die Grenzwerte nicht ein. Laut VW sind die Grenzwerte nur im Labor anzuwenden. Desweiteren haben die Autos nach dem Update immer noch Abschaltautomatiken, diese sind laut KBA aber zulässig.

Was ist in den USA passiert?

In den USA wurde VW verpflichtet die zulässigen Grenzwerte auch im normalen Straßenbetrieb einzuhalten. Dazu sind aufwändige Umrüstung nötig, da die Abgasemissionen fast halbiert werden müssen. Kunden die ein betroffenes Fahrzeug hatten konnten dieses auch zurückgeben. Betroffene haben die Möglichkeit eine Entschädigung zu erhalten. In einem ZDF Interview hat eine ehemalige Besitzerin 3.200 US-Dollar erhalten.

Die 22,6 Milliarden Euro die VW für den Abgasskandal zahlen musste gingen zum Großteil in die USA, obwohl dort nur ca. eine halbe Million Diesel-Fahrzeuge zugelassen waren. Weltweit betrifft es 11 Millionen Autos.

Aber das war noch nicht alles, bis alle Fahrzeuge die aktuell in den USA sind die Grenzwerte einhalten darf VW diese Autos nicht verkauft oder exportiert. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile riesige Parkplätze auf denen VW die Autos zwischenlagert.

 

 

Wo sind die Diesel-Autos?

Einer dieser riesigen Parkplätze ist der Besucher-Parkplatz des Silverdome in Detroit (USA). Das Station wurde nach mehreren Defekten an der Lüftung und am Dach geschlossen. Allein für die Abwicklung der Lagerung und Rückgabe durch Kunden wurden 1.300 neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

 

 

 

Quellen: ZDF & Heise